Hi, Romanito,
"Reifegradmodelle und ihre Andwendbarkeit in der Finanzberichterstattung."
Dafür interssiere ich mich auch im Rahmen meiner Forschung über die Narreteien in dieser Welt.
Vor allem interessiert mich, warum nicht all die Firmen, die ihre Erfolgsfaktoren i0m EFQM-Modell veröffentlicht haben, auch heute noch zu den Erfolgreichsten ihrer Branche gehören.
"Ich kenne kein Buch und keine Theorie, die ein wirklich erfolgreiches Führungskonzept für ein Unternehmen hergeben könnte - kein einziges." (Helmut Werner, einst Mercedes-Benz)
Ich vermute einen Zusammenhang, den wir im Schachspiel klarer sehen: Eine Erfolgsmethode "so gewinnen sie jedes Schachspiel" ist undenkbar, wenn die Gegner lernen und sich auf diese Erfolgsmethode einstellen.
Sie wird sogar zur Belastung, wenn sie dem Denken und Handeln im Unternehmen die Freiheit nimmt.
Ich halte das EFQM-Modell und jedes beliebige Qualitäts- oder Reifegradmodell für nützlich, damit sich Kollegen und ihre Bosse mal zusammensetzen "wie schaffen wir unsere Ergebnisse eigentlich? Wie könnten wir sie noch besser schaffer?"
Für schädlich halte ich aber, wenn sich ein Team etwas einbildet, es habe nach EFQM mehr Punkte als das Nachbarteam.
Denn wenn Unternehmen, die als Vorbilder für EFQM genommen wurden, heute wenioger erfolgreich sind, dann ist an der Allgemeiongültigkeit des EGQM-Modells zu zweifeln.
Ciao
Wolfgang Horn