Hallo,
1. stimme ich Steffen vollkommen zu, Anruf beim Auditor ist nicht dumm.
2. Eure Maschinen wurden doch über Jahre eingesetzt und es gibt mehr oder minder qualitiv vernünftiges statistisches Material, daß diese Maschinen in der Lage waren, die Ziele, für die sie angeschafft wurden, zu erreichen. Solches material wären z.B. Zahlenwerke über Ausschussquoten, Mängelrügen durch Kunden usw.
Intereessant wird das Ganze eigentlich erst, wenn was geändert werden soll (z.B. der Materialfliuss).
Zu Deiner zweiten Frage:
Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Zustände, die ein Lieferant haben kann:
1. gesperrt. Bedeutet, er hat Mist geliefert (oder gebaut), oder hat ein Lieferantenaudit (oder eine andere Form der Vorauswahl) nicht bestanden.
2. vorläufig freigegeben: Man kennt den Lieferanten nicht, er ist nicht ISO 9000 zertifiziert o.ä. Der darf dann erst mal liefern, die gelieferte Ware wird geprüft und wenn er dann immer pünktlich gute Qualität liefert und bezüglich der Lieferfähigkeit (Was, wann, wie pünktlich) in Ordnung ist, wird er freigegeben - womit wir beim dritten Status wären:
3. Freigegeben: Der Lieferant ist ISO 9000 zertifiziert oder er hat in der Vergangenheit die, in Punkt 2 angesprochenen Bedingungen erfüllt. Was ja wohl für die alten Lieferanten gilt.
Bleibt noch eines, es muss ein Lieferantenbewertungssystem eingeführt werden, d.h. alle Lieferanten müssen "überwacht" werden, wenn einer Mist baut liefert o.ä. wird das vermekt, passiert das zu oft (was zu oft ist ist Eure Definition, die Ihr ggf. zusammen mit dem Auditor machen könnt) er gesperrt.
Grüße,
Tim Gerdes